Luftbilder Cadolzburg: 17.500+ professionelle Aufnahmen für Immobilien, Architektur & Marketing
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Hohenzollernburg, Rangaumarkt & Burgschloss – Spektakuläre Perspektiven aus der Vogelperspektive
Cadolzburgs Wahrzeichen und Highlights
Entdecken Sie Cadolzburg aus einem anderen Blickwinkel: Unsere umfangreiche Sammlung professioneller Luftbildaufnahmen zeigt den malerischen Markt im Landkreis Fürth in atemberaubender Qualität. Von der imposanten Hohenzollernburg – einer hochmittelalterlichen Mantelmauerburg mit Toren aus Gotik und Renaissance – über den idyllischen Marktplatz mit seinen historischen Fachwerkhäusern bis zur reizvollen Rangau-Landschaft – jedes Foto erzählt die Geschichte dieses über 850 Jahre alten Ortes mit großer Geschichte. Seit 2010 dokumentieren wir Cadolzburg und die ganze Region aus der Luft – mit Leidenschaft für Details und Qualität.
11.216
Einwohner
45,39 km²
Fläche
1157
Erste Erwähnung
Markt seit 1818
Landkreis Fürth
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Cadolzburg, eingebettet in die reizvolle Rangau-Landschaft etwa acht Kilometer westlich von Fürth, entwickelte sich über acht Jahrhunderte zu einem bedeutenden Burgmarkt und regionalen Zentrum der Zollern und Hohenzollern. Bilder aus der Vogelperspektive dokumentieren das architektonische Wahrzeichen – die mächtige Hohenzollernburg mit ihren hochmittelalterlichen und neuzeitlichen Bauteilen, der Vorburg mit Bauten des 17./18. Jahrhunderts, dem charakteristischen Torturm mit Uhrtürmchen (gotisch, 13./14. Jh.) und dem ummauerter Lustgartenbereich. Auch der idyllische Marktplatz mit seinen verwinkelten mittelalterlichen Gassen und den Fachwerkhäusern sowie der als „Cadolzburger Bleistift" bekannte Aussichtsturm (1893) zeugen von Cadolzburgs historischer Bedeutung. Die Luftfotografie zeigt auch die umgebende Rangau-Landschaft mit ihren Waldgebieten und Naherholungsgebieten. Diese Perspektive dokumentiert Cadolzburg als bedeutenden burggeschichtlichen Ort mit großer Museumstradition – ideal für Kulturgeschichte, Burgenkunde und Mittelalter-Dokumentation.
Cadolzburg erstreckt sich über 45,39 km² mit 15 Ortsteilen und liegt in der herrlichen Rangau-Landschaft. Die Stadt wird von beträchtlichen Höhenunterschieben geprägt – dem Cadolzburger Höhenzug. Luftfotos dokumentieren die Vielfalt Cadolzburgs – von der dicht bebauten historischen Burgstadt mit mittelalterlichen Gassen bis zu den grünen Waldgebieten und Naherholungsregionen des Rangau.
Hohenzollernburg Cadolzburg – Hochmittelalterliche Residenzburg der Zollern & Brandenburg-Markgrafen
Die Cadolzburg ist eines der Wahrzeichen des Rangaus und eine der bedeutendsten Burganlagen Frankens. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg 1157, als der Vogt von Kadolzburg, ein „Helmericus de Kadoldesburc", einem Gütertausch zwischen dem Bistum Würzburg und dem Kloster Heilsbronn zustimmte. Der Ortsname lässt sich erklären als „Burg des Kadold" und geht vermutlich auf Graf Kadold zurück, der um 793 das Kloster Herrieden gründete.
Die ältesten erhaltenen Bauteile der Cadolzburg stammen aus der Zeit um 1250, als Burggraf Konrad I. von Nürnberg und später sein Sohn Friedrich III. die Cadolzburg zur Residenz ausbauten. Im Kern ist die Burg eine hochmittelalterliche Mantelmauerburg mit charakteristischem Torturm, dessen Uhrtürmchen ein gotisches Bauteil aus dem 13./14. Jahrhundert darstellt. Südlich vorgelagert ist eine großzügig bemessene Vorburg vornehmlich mit Bauten des 17. und 18. Jahrhunderts sowie ein ummauerter Lustgartenbereich.
Ab Mitte des 13. Jahrhunderts befand sich die Burg im Besitz der Burggrafen zu Nürnberg aus der Familie der (Hohen-)Zollern. 1417 erhielt Friedrich VI. die Kurfürstenwürde und hieß fortan Markgraf Friedrich I. von Brandenburg. Zusammen mit seiner Frau Elisabeth von Bayern-Landshut, der „Schönen Els", ist er der Stammvater der hohenzollerschen Markgrafen und Kurfürsten von Brandenburg, der preußischen Könige und der deutschen Kaiser. Für die der heiligen Cäcilie gewidmete Pfarrkirche stiftete Friedrich I. den Cadolzburger Altar von 1420/25, ein Meisterwerk der Gotik (heute im Jagdschloss Grunewald in Berlin).
Nach dem Auszug der Hofhaltung blieb die Burg bis zum Ende des 18. Jahrhunderts ein wichtiges Verwaltungszentrum des Markgraftums Brandenburg-Ansbach. Die Cadolzburg war während des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) unversehrt geblieben – anders als der Markt selbst, der schwere Plünderungen erlitt und 1668–1674 wieder aufgebaut werden musste (ehemaliges Fachwerkrathaus, heute Historisches Museum).
In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs 1945 geriet die Burg unter Beschuss und brannte bis auf die Außenmauern aus. Seit 1982 hat die Bayerische Schlösserverwaltung einen umfangreichen Wiederaufbau durchgeführt. Im Juni 2017 wurde das neue Erlebnismuseum HerrschaftsZeiten. Erlebnis Cadolzburg eröffnet – auf rund 1.500 m² Ausstellungsfläche wird das späte Mittelalter mit allen Sinnen erlebbar, als Glanzzeit der Cadolzburg und Zentrum zollerischer Macht.
Der Cadolzburger Bleistift – Aussichtsturm mit Panoramablick über den Rangau
Das zweite Wahrzeichen Cadolzburgs ist der 1893 erbaute Aussichtsturm, liebevoll „Cadolzburger Bleistift" genannt. Der charakteristische Turm bietet einen einzigartigen Rundumblick über die gesamte Rangau-Landschaft und die Höhen des Cadolzburger Höhenzugs. Der Aussichtsturm ist seit über 130 Jahren ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Radfahrer und ein lohnendes Fotomotiv für Luftbildfotografen – aus der Vogelperspektive zeigt sich die spektakuläre Lage des Turms und die umgebende Waldlandschaft in ihrer ganzen Pracht.
Über 860 Jahre Geschichte – Von der mittelalterlichen Burgveste zur modernen Museumsstadt
Die Geschichte Cadolzburgs ist eng mit der Geschichte der Zollern und später Brandenburg-Preußens verflochten. Der Ortsname geht vermutlich auf Graf Kadold zurück, der um 793 das Kloster Herrieden gründete. 1157 wird die Cadolzburg erstmals urkundlich erwähnt – eine der ältesten Erwähnungen einer fränkischen Burg. Bereits 1388 wird der Markt erstmals erwähnt.
Ab etwa 1246 befand sich die Cadolzburg im Besitz der Burggrafen von Nürnberg aus der zollerischen Familie. Für die kommenden zwei Jahrhunderte war die Burg einer der wichtigsten Sitze dieser Herrscherfamilie. Mit der Teilung der fränkischen Markgraftümer 1486 unter Albrecht Achilles endete die Bedeutung Cadolzburgs als Residenz – die Burg wurde danach zu einem Verwaltungszentrum. 1397 wurde Friedrich VI. das „untergebirgische" Land mit der Residenz Cadolzburg zugeteilt; 1417 erhielt er die Kurfürstenwürde. Er starb dort 1440.
Im Dreißigjährigen Krieg (1631) wurde der Markt Cadolzburg schweren Plünderungen ausgesetzt, die Burganlage selbst blieb aber relativ verschont. Der Marktflecken wurde 1668–1674 wieder aufgebaut – aus dieser Zeit stammt das ehemalige Fachwerkrathaus, das heute das Historische Museum beherbergt.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Cadolzburg etwa 120 Anwesen. 1806 kam der Ort zum Königreich Bayern. 1808 wurde die Munizipalgemeinde Cadolzburg gegründet. 1818 wurde Cadolzburg zum Markt mit dem Magistrat III. Klasse ernannt. Ab 1862 gehörte Cadolzburg zum Bezirksamt Fürth (1939 in Landkreis Fürth umbenannt).
Im 19. Jahrhundert erwachte das historische Interesse an der Cadolzburg wieder – die Burg und der Ort wurden zu Zeiten der Obstblüte von über 20.000 Besuchern an einem Wochenende besucht! 1893 wurde der Aussichtsturm „Cadolzburger Bleistift" errichtet, der bis heute ein beliebtes Ausflugsziel ist.
Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Burg katastrophale Schäden – in den letzten Tagen des Krieges 1945 geriet sie unter Beschuss und brannte bis auf die Außenmauern aus. Seit 1982 hat die Bayerische Schlösserverwaltung die Cadolzburg systematisch rekonstruiert und restauriert. Mit der Eröffnung des Erlebnismuseums HerrschaftsZeiten 2017 wurde die Cadolzburg zu einer modernen Museumsanlage, die das späte Mittelalter erlebbar macht – eine Erfolgsgeschichte der Denkmalschutzarbeit in Bayern.
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