Luftbildfotograf Oliver Acker im Bayerischen Rundfunk: Am 22. Juli 2025 war er Gast in der beliebten Sendung „Wir in Bayern" und präsentierte live die faszinierende Welt der Luftbildfotografie – von der Cessna 172 über die Flugplanung bis zur künstlerischen Vision.
Ein Luftbildfotograf im Studio des Bayerischen Rundfunks
Die BR-Sendung „Wir in Bayern" ist eine Institution bayerischer Fernsehkultur. Sie ist bekannt dafür, regionale Persönlichkeiten, Talente und Künstler einem breiten Publikum vorzustellen – Menschen, die ihre Region mit Leidenschaft prägen und verändern.
Am 22. Juli 2025 war es soweit: Luftbildfotograf Oliver Acker stand als Sofagast im Studio und präsentierte seine faszinierende Arbeit. Was folgte war nicht einfach nur eine Bilderschau – es war eine tiefgreifende Erklärung des Handwerks, der Technik und der künstlerischen Vision hinter der Luftbildfotografie.
Acker sprach über seine neuesten Projekte, die technischen Herausforderungen beim Fotografieren aus der Luft, und die künstlerische Herangehensweise, die nötig ist, um besondere Momente und Perspektiven einzufangen. Seine Aufnahmen – die Städte, Landschaften und Natur aus der Vogelperspektive zeigen – verdeutlichen eindrucksvoll, wie Luftbildfotografie Tradition, Technik und Kreativität miteinander verbindet.
Die Zuschauer erhielten einen umfassenden Einblick in die Arbeitsweise eines professionellen Luftbildfotografen, der seit über 15 Jahren fränkische und bayerische Landschaften aus 300 Metern Höhe dokumentiert – und dabei Geschichte schreibt.
Der vollständige Prozess: Von der Planung bis zum fertigen Kunstwerk
Ein Highlight der Sendung war Ackers detaillierte Erklärung seiner Arbeitsprozesse. Luftbildfotografie ist kein spontaner Prozess – es ist eine durchdachte, systematische Abfolge von Schritten, die alle perfekt koordiniert sein müssen:
- Die Planung der Routen: Wettervorhersagen werden Tage im Voraus analysiert, Flugwege optimiert, beste Lichtverhältnisse kalkuliert
- Die Auswahl der Motive: Welche Orte, welche Projekte, welche Perspektiven sind lohnend? Was erzählt eine Geschichte aus der Luft?
- Die technische Vorbereitung: Kameraeinstellungen, Linsenwahl, Filteroptimierung – die Cessna 172 und die komplette Ausrüstung müssen in Perfektion abgestimmt sein
- Der Flug selbst: Präzision in Höhe, Winkel und Timing – plus schnelle Reaktion auf wechselnde Bedingungen in der Luft
- Die Nachbearbeitung: Post-Processing und Bildoptimierung für maximale Qualität und künstlerische Vision
Die Zuschauer bekamen damit einen Einblick in den gesamten Prozess – vom Start der Cessna 172 über die Flugroute bis zum fertigen Bild, das die Schönheit und Einzigartigkeit der fränkischen und bayerischen Landschaften zeigt.
Besonderlich spannend für das Publikum war auch zu erleben, wie Acker auf wechselnde Wetterbedingungen reagiert und dennoch die perfekten Aufnahmen erzielt – ein Beweis für jahrelange Expertise und künstlerisches Verständnis.
Die Cessna 172: Das Flugzeug als kreatives Werkzeug
Ein zentrales Thema der Sendung war die Cessna 172 – das Flugzeug, das Oliver Acker seine „Arbeitsplattform" in der Luft nennt. Und das hat einen guten Grund:
- Die Tür wird ausgebaut: Dies ermöglicht uneingeschränkte Sichtverhältnisse und völlig freie Kamerawinkel
- Optimale Flugcharakteristiken: Die Cessna 172 ist stabil, zuverlässig und kann in vielen verschiedenen Höhen fliegen
- Geschwindigkeit und Manövrierbarkeit: Langsam genug für Sorgfalt, schnell genug für Effizienz
- Haltbarkeit: Die Cessna 172 ist eines der robustesten Flugzeuge der Welt – ein bewährter Partner
Acker erklärte den Zuschauern in faszinierenden Details, welche technischen Anforderungen es mit sich bringt, die Flugzeugtür auszubauen, wie Sicherheit gewährleistet wird, und warum die Cessna 172 das ideale Flugzeug für seinen speziellen Zweck ist.
Das Publikum erhielt einzigartige Perspektiven auf die Arbeit eines Luftbildfotografen – eine seltene Gelegenheit, hinter die Kulissen dieses faszinierenden Handwerks zu blicken und zu verstehen, dass Luftbildfotografie nicht einfach ein technischer Prozess ist, sondern eine Kunstform mit einem speziellen Werkzeug: dem Flugzeug.
Die Frankenschau: Die Vorgeschichte dieser Begegnung
Die BR-Präsentation war nicht die erste Zusammenarbeit zwischen Oliver Acker und dem Bayerischen Rundfunk. Bereits zuvor hatte ein Kamerateam der Frankenschau – eine weitere beliebte BR-Sendung – Acker bei einem seiner Flüge in der Cessna 172 begleitet.
Daraus entstand ein faszinierender Beitrag, der:
- Atemberaubende Luftaufnahmen fränkischer Landschaften zeigte – Perspektiven, die die Zuschauer noch nie gesehen hatten
- Detaillierten Einblick in die praktische Arbeit eines Luftbildfotografen gewährte
- Von Vorbereitung bis Umsetzung den gesamten kreativen Prozess dokumentierte – ehrlich, authentisch, beeindruckend
- Die Schönheit der Region aus einer völlig neuen Perspektive präsentierte
Diese erste TV-Erfahrung zeigte dem Bayerischen Rundfunk, welches Potential in dieser Art von Dokumentation und Wissensvermittlung steckt. Sie zeigte, dass Luftbildfotografie nicht einfach „schöne Bilder" sind, sondern eine eigenständige künstlerische und dokumentarische Praxis.
Und dies führte letztendlich zur Einladung als Sofagast in „Wir in Bayern" – ein größeres, prestigeträchtigeres Format, in dem Acker ausführlich von seiner Arbeit berichten konnte.
Kunstform, Handwerk und Leidenschaft vereint
Was Oliver Acker in der BR-Sendung verdeutlichte – und was durch die gesamte Sendung schimmerte – ist das Wesen seiner Arbeit:
Luftbildfotografie ist kein automatisierter Prozess, sondern eine komplexe Verbindung aus mehreren Dimensionen:
- Technisches Know-how: Flugplanung mit Wetterdaten, hochwertige Kameratechnik, professionelle Nachbearbeitung – dies erfordert jahrelange Expertise
- Künstlerische Sensibilität: Komposition, Licht, Perspektive und Storytelling – diese Elemente unterscheiden großartige Luftbilder von bloßen Fotos
- Leidenschaft für die Landschaft: Respect vor Natur und Umwelt, echtes Interesse an Dokumentation von Veränderungen und Entwicklungen
- Jahrelange Erfahrung: Über 15 Jahre Luftbildfotografie haben zu perfektionierten Prozessen, zu Instinkt, zu einem geübten Auge geführt
Diese Kombination macht Ackers Arbeiten zu mehr als nur schönen Bildern – sie sind:
- Zeitdokumente: Die Aufnahmen dokumentieren einen bestimmten Moment in der Geschichte einer Stadt oder Landschaft
- Künstlerische Werke: Komposition, Ästhetik, Vision – alles spricht von künstlerischem Verständnis
- Wertvolle Ressourcen: Für Architekten, Stadtplaner, Immobilienentwickler und Investoren sind diese Bilder funktional wertvoll
- Kulturelle Artefakte: Sie zeigen unsere Welt, wie sie wirklich ist – aus einer perspektive, die nur wenige je sehen
Die Sendung: Jetzt in der ARD-Mediathek verfügbar
Wer die Sendung „Wir in Bayern" vom 22. Juli 2025 live verpasst hat – keine Sorge. Die BR macht ihre Inhalte zeitnah verfügbar:
Die vollständige Episode ist in der ARD-Mediathek abrufbar. Darin präsentiert Oliver Acker nicht nur Bildmaterial und Erklärungen, sondern auch die Philosophie hinter seiner Arbeit – wie Luftbildfotografie dazu beiträgt, unsere Welt zu verstehen, zu dokumentieren und zu schätzen.
Die Sendung ist nicht nur für Luftbild-Enthusiasten interessant, sondern für alle, die:
- Ihre Region neu sehen möchten – aus einer Perspektive, die Alltag und Schönheit gleichzeitig offenbart
- Handwerk und Kunstfertigkeit schätzen – und verstehen möchten, was hinter tollen Bildern steckt
- Bayern und Franken lieben und die Region aus neuen Blickwinkeln entdecken möchten
